Besuch einer Straußenfarm
Manchmal ist es gar nicht so verkehrt, wenn man eine Beilage der Tageszeitung nicht einfach in den Papiermüll wirft, sondern einen Blick hinein.
So geschehen im Frühjahr dieses Jahres.
Denn dort fand ich einen Bericht über eine Straußenfarm in der Nähe von Remagen.
Und hätte ich das nicht getan, hätten wir möglicherweise nicht am Mittwoch, den 02. September 2026 mit 43 Personen diese besagte Straußenfarm besucht.
Um 09:00 Uhr sind wir in Birkenfeld aufgebrochen und um 12:30 Uhr haben wir einen der beiden „Speisesääle“ der Straußenfarm bevölkert und uns erst einmal gestärkt.
Einige Mutige haben sich getraut, zum Straußenfleisch zu greifen.
Schwein gehabt haben dann die meisten, einige aber auch Vegetarisches.
Danach fuhren wir mit einem „Uraltvehikel“ – die Farm nennt es Bimmelbähnchen – durch das weitläufige Gelände.
Der Fahrer dieses Bähnchens war gleichzeitig der Führer durch die Farm.
Von ihm erfuhren wir, dass erwachsene Strauße bis zu 130 bis 150 kg schwer werden können, dass sie über eine kurze Distanz bis zu 80 kmh erreichen und erwachsene Tiere gut und gerne eine Höhe von über 2,50m.
Er war voll Wissen über die Tiere und vermittelte uns das auch.
Nach ca eineinhalb Stunden holpriger Fahrt durch die Farm fanden sicher alle die mit Kissen versehenen Stühle im Cafe der Farm sehr angenehm.
Mit gutem Kaffee und gutem Kuchen gestärkt, traten wir um 17:00 Uhr wieder die Heimreise an.
An diese Reise werden wir uns gerne erinnern, haben wir doch Strauße unmittelbar nach dem Schlüpfen bis ins hohe Alter beobachten können. Ein Dank gilt allen Teilnehmer/innen, der Farm für die Bewirtung und Führung und natürlich unserem Busfahrer Andreas.
Reinhard Müller






















